Eine Auszeit für den Schmerz- Hypnose als Migräneblocker

Nervengewitter, die Körper und Seele erschüttern, sind echte Plagegeister, die vor allen Dingen Menschen mit dem Hang zu Kopfschmerzen schwer zu schaffen machen. Hier kann eine Hypnosetherapie, die die Konzentration bündelt, zum Erfolg führen. Die Dr. Blohm-Privatklinik www.hypnose-klinik.com, hat sich auf diese Methode spezialisiert. In mehreren Sitzungen wird erlernt, den Schmerz zu kontrollieren. Bereits im Vorfeld bei seelischen Spannungszuständen oder Zusammenballungen von Stress-Symptomen kann die Trance entspannen und somit die Schmerzkette geblockt und durch positive Reize wie Suggestionen oder Visualisierungen ersetzt werden. Gewöhnung an den Schmerz tritt nicht ein, wenn rechtzeitig agiert wird. Oft ist Schmerz eine Störung im Nervensystem, ein chronisches Schmerzempfinden aufgrund Leidensdruck ohne tatsächliche Existenz.

Die Hypnotherapie hat einen wissenschaftlichen Background

Psychologen der Universität in Jena fanden anhand von Gehirnbildern heraus, dass man in Trance die Schmerzverarbeitung im Gehirn blockieren kann. Die Übertragung von Nerventransmitter zu Transmitter wird gecancelt, der Schmerz-Auslöser in Schach gehalten und das Zulassen von Schmerz verlernt. An dessen Stelle treten ein neues Bewusstsein und angenehme Empfindungen. Die Wahrnehmung gilt anderen Dingen mittels Konzentrations-Akkumulation und ist nicht mehr reflexartig dem Schmerz gewidmet. Zur Vision der Hypnose bei Migräne gehör es nicht, in andere Welten zu entfliehen, sondern am Umgang mit dem Schmerz zu arbeiten. Der Schmerz ist eine Ausdrucksform des Unterbewusstseins- dieser Schmerz kann mit Hypnose und Selbsthypnose abgeschaltet werden.

Anleitung zur Selbsthypnose

Die Selbsthypnose kann jeder erlernen, für das Absolvieren des Basic Kurs braucht man ca. 20 Tage und eine strukturierte Vorgehensweise. Für die erste Übungseinheit benötigt man einen Lieblingsort, einen hypnotischen Bezugspunkt, den sogenannten Anker. Der Ort für das tägliche Selbsthypnosetraining und Tagträumen von ca. 20 Minuten sollte nicht für andere Gelegenheiten zweckentfremdet werden. Für die erste Sitzung stellt man den Wecker auf 5 Minuten ein. Diese Zeitspanne dient dem inneren Sammeln und Ordnen von Gedanken. Um die Konzentration zu erhöhen, fixiert man einen Punkt an der gegenüberliegenden Wand. Bei der 2. Sitzung stellt man sich einen Lichtpunkt vor, der aus dem Dritten Auge herausstrahlt. Diesen Punkt kann man über der Mitte der Augenlider lokalisieren. Während dieser Minuten ist es wichtig, den Gedanken freien Lauf zu lassen und nichts zu bewerten.

Essentiell ist das Training des geistigen Sehens, des Visualisierens. Danach folgt eine progressive Muskelentspannung. Für die intensive Konzentration kauft man sich eine kleine Tüte Rosinen und isst diese bis auf die letzte auf, die man anschließend 10 Minuten fokussiert und analysiert. Wie fühlt sie sich an? Was hat zu ihren Runzeln geführt? Welche Emotionen hat sie durchlebt, als sie mit anderen in die Tüte gepackt wurde? Dies sind Fragen, die man sich während dieser Zeremonie stellt. Die abschließenden Übungsschritte enthalten die Kombi von Konzentration und Visualisierung sowie die Muskelkontrolle. Fazit: Was man unter Hypnose wahrnimmt, sieht man auch mit dem inneren Auge im Traum. Dieser Austausch ist wichtig bei Schmerzen wie Migräne, außerdem eine Distanz zur quälenden Pein. Ziel ist es, sein Unterbewusstsein so zu schulen, dass die Träume an Realität gewinnen und den Platz der Schmerzen einnehmen, die Störungsstelle wird quasi in einen Wohlfühlmodus übersetzt. Die Hypnose bewirkt körperliche Veränderungen bei Schmerzen wie Migräne.

Freier Fall

Mit einem Falltest kann man akute Schmerzattacken unter Kontrolle bekommen. Dazu atmet man einfach tief ein und sagt sich „schlaf“ während man mit geschlossenen Augen ausatmet. Dabei stellt man sich einen dunkeln, warmen, bodenlosen Schacht vor, in dem man immer tiefer sinkt. Die Übung sollte ca. 5. Minuten dauern. Danach legt man sich auf ein Kissen und visualisiert ein schaukelndes Segelboot bei Wellengang. Dabei zählt man laut von 100 bis 90, bei jeder Zahl gleitet man intensiver in die Entspannung. Bei der Zahl 95 ist der Kiefer völlig relaxt, und das Sprechen wird undeutlich. Ab der Zahl 90 darf man sich dann gänzlich süßen Träume hingeben und eine Pause machen.

Seriöse Hypnosetherapeuten findet man beim www.hypnoseverband.de

Selbsthypnose:

www.selbsthypnose.de


Copyright Text Ulrike Engel

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